ESCP Europe > Berlin > Lehrstühle Berlin > Internationales Management und Strategisches Management > News des Lehrstuhls > Archiv 2010
1. Dezember 2010
Studenten-Team des Lehrstuhls gewinnt Regionalentscheid der KPMG's International Case Competition
29. November 2010
11th Vaasa Conference on International Business: Call for Papers
15. November 2010
Internationalität auch in MBA-Programmen von Relevanz
14. Oktober 2010
Internationale Unternehmungen und das Management ausländischer Tochtergesellschaften – neue Publikation erschienen
16. August 2010
Doktoranden- und Forschungsseminar zum Internationalen Management
2. August 2010
MEB Company Consultancy Projects sind bei Unternehmen beliebt
2. Juni 2010
Best Paper Award des CIMaR geht an den Berliner Campus der ESCP Europe
21. April 2010
Doktoranden- und Forschungsseminar an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
8. April 2010
Abschlussfeier in Paris: 260 Absolventen aus rund 40 Nationen erhielten Master in European Business
2. März 2010
Master in European Business – jetzt auch als English Track am Berliner Campus
1. März 2010
Jahrestagung 2010 der Wissenschaftlichen Kommission Internationales Management im VHB
26. Februar 2010
Professionelle Visualisierungstechniken aus der Unternehmensberatungspraxis – neues Seminar für MEB-Studierende
24. Februar 2010
Neue Publikation des Lehrstuhls: Perception Gaps between Headquarters and Subsidiary Managers
15. Februar 2010
Programm und Teilnehmerliste für die Jahrestagung 2010 der Wissenschaftlichen Kommission Internationales Management im VHB
18. Januar 2010
Neue Publikation des Lehrstuhls: Service Offshoring in Multinational Corporations
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1. Dezember 2010
Zum mittlerweile achten Mal führt das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG in diesem Jahr seinen internationalen Fallstudienwettbewerb durch, bei dem Studierende aus den unterschiedlichsten Ländern ihr unternehmerisches Denken und Handeln anhand von Fallstudien unter Beweis stellen müssen. Am 27. November fanden in Deutschland an vier Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München) die regionalen Qualifikationsrunden für die internationale „KMPG's International Case Competition“ statt.
Den Regionalentscheid in Berlin konnte das vom Lehrstuhl für Internationales Management und Strategisches Management der ESCP Europe nominierte und betreute Team gewinnen. Die vier Studierenden, die an der ESCP Europe das Master in Management (MiM)-Programm absolvieren, Alexa Kalde, Fabian Kienbaum, Fabien Nizard und Niklas Schirrmann, mussten neben der Bearbeitung von komplexen Fragestellungen in kürzester Zeit Entscheidungen treffen und eine Managementpräsentation erarbeiten. Das Team konnte anschließend die Jury von erfahrenen KPMG-Mitarbeitern mit ihrem Lösungskonzept überzeugen.
Studenten zur Teilnahme an solchen Veranstaltungen zu ermuntern, spiegelt auch die Philosophie der Hochschule und des Lehrstuhls wider, über die Lehrveranstaltungen hinaus zu einer praxisorientierten Ausbildung beizutragen. „In der Ausbildungskonzeption der ESCP Europe und unseres Lehrstuhls haben Fallstudien eine zentrale Funktion. Sie helfen, Theorien und Konzepte in reale Problem- und Entscheidungssituationen zu übertragen“, so Professor Stefan Schmid, Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management und Strategisches Management.
Das erfolgreiche Team der ESCP Europe wird nun die Chance haben, in der nationalen Entscheidungsrunde vom 4.-6. März 2011 sich erneut zu beweisen und das Ticket zum internationalen Finale in Istanbul zu gewinnen. Die Sieger des nationalen Finales werden in der Türkei dann auch auf die Gewinner der anderen teilnehmenden Länder, u.a. USA, Spanien, UK, Singapur, Norwegen und Frankreich treffen. Wir wünschen dem Team der ESCP dafür schon jetzt viel Erfolg.
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29. November 2010
Vom 24.-26. August 2011 wird an der Universität Vaasa in Finnland eine inzwischen schon traditionelle Konferenz in ihre 11. Runde gehen - die Rede ist von der 11th Conference on International Business. Willkommen sind bei dieser Konferenz Einreichungen zu allen Themenstellungen der internationalen Betriebswirtschaftslehre und des Internationalen Managements. Die Schwerpunktthemen der Veranstaltung liegen in den drei Bereichen "SME Internationalization and Born Globals", "FDI/International Acquisitions/Joint Venture Strategies", "Performance of Multinational Firms" und "Entry and Marketing Strategies in Central and Eastern European Countries". Im Rahmen der Konferenz wird auch ein Doktorandenkolloquium stattfinden, bei dem Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern vorgestellt werden.
Die Konferenz hat sich inzwischen fest in der europäischen IB Community etabliert; sie ist unter anderem aufgrund ihrer besonderen Atmosphäre sehr beliebt; denn anders als bei sogenannten "Mega-Konferenzen" existiert - auch aufgrund der Teilnehmerzahl (ca. 100 Teilnehmer) - eine persönliche Atmosphäre, in der ein sehr konstruktiver Austausch zu Forschungsprojekten und -ergebnissen möglich ist. Herr Professor Schmid ist wie in den Vorjahren Mitglied des Conference Board und steht für weitere Auskünfte sehr gerne zur Verfügung.
Nähere Informationen enthalten auch
- der Call for Papers für die Konferenz und
- der Call for Papers für das Doktorandenkolloquium.
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15. November 2010
Internationalisierung ist heute nicht nur für Unternehmen ein relevantes Thema, sondern auch für Hochschulen, die untereinander im Wettbewerb stehen. Allerdings ist in der Hochschulforschung im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit Fragen der Internationalität und der Internationalisierung ein erhebliches Defizit festzustellen.
Monika Dammer-Henselmann, ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhls für Internationales Management und Strategisches Management sowie engagierte MEB-Programm-Managerin, hat am 9. September 2010 ihre Disputation bestanden und so ihre Promotion an der ESCP Europe erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Dissertationsschrift untersuchte sie die kundenorientierte Internationalität in MBA-Programmen.
Dabei arbeitet Monika Dammer-Henselmann heraus, dass Internationalität innerhalb von MBA-Programmen zahlreiche Dimensionen umfassen kann. Diese werden zu einem Merkmalskatalog verdichtet, welcher anschließend für die Untersuchung der Präferenzen von MBA-Teilnehmern herangezogen wird. Auf Basis von Latent-Class-Conjoint-Analysen zeigt die Autorin auf, welche der Internationalitätskomponenten für verschiedene Gruppen von MBA-Teilnehmern besonders wichtig sind und welche eher untergeordnete Bedeutung haben. Aus der systematischen Analyse des Nutzens einzelner Internationalitätsmerkmale für spezifische Kundengruppen werden schließlich strategische Handlungsimplikationen für Hochschulen und für MBA-Programmverantwortliche abgeleitet.
Die Dissertation von Monika Dammer-Henselmann ist unter folgenden bibliographischen Angaben am 15. November 2010 beim Verlag Dr. Kovac erschienen: Dammer-Henselmann, Monika (2010): Kundenorientierte Internationalität in MBA-Programmen. Ergebnisse von Latent-Class-Conjoint-Analysen. Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2010, 360 Seiten.
Das gesamte Lehrstuhlteam gratuliert Frau Dammer-Henselmann herzlich und wünscht ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute.
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14. Oktober 2010
Soeben ist im Gabler-Verlag das Werk "Internationale Unternehmungen und das Management ausländischer Tochtergesellschaften" neu erschienen. Das von Professor Schmid herausgegebene Werk enthält 14 Beiträge, in denen sich namhafte Autoren mit zentralen Forschungsthemen des Internationalen Managements und dabei insbesondere mit Fragen des Managements ausländischer Tochtergesellschaften auseinandersetzen. Die Mehrzahl der Beiträge geht auf die VHB-Kommissionstagung Internationales Management zurück, die von Professor Schmid im Jahr 2009 an der ESCP Europe ausgerichtet wurde. Die Autoren haben ihre Beiträge auf der Basis von Gutachterempfehlungen dann für das vorliegende Werk überarbeitet und stellen sie nun in der vorliegenden Veröffentlichung der Fachwelt vor.
Unter folgendem Link zum Gabler-Verlag finden Sie weitere Informationen zum Buch sowie zur mir-Edition (management international review edition), in der das Werk erschienen ist.
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16. August 2010
Am 29. und 30. Juli 2010 fand das alljährliche gemeinsame Doktoranden- und Forschungskolloqium statt, bei welchem sich die im Internationalen Management aktiven Lehrstühle der Johannes-Gutenberg Universität Mainz (Prof. Dr. Michael-Jörg Oesterle), der Otto-Friedrich Universität Bamberg (Prof. Dr. Johann Engelhard), des Internationalen Hochschulinstituts Zittau (Prof. Dr. Stefan Eckert) und der ESCP Europe Berlin (Prof. Dr. Stefan Schmid) zum fachlichen Austausch über aktuelle Forschungsprojekte trafen.
Hierbei kam es nach der Präsentation der Beiträge zu fruchtbaren Diskussionen, die insbesondere den Doktoranden bei der Weiterentwicklung und Ausarbeitung ihrer Dissertationsprojekte von großem Nutzen sind.
Von Seiten der ESCP Europe Berlin referierte Herr Dipl.-Kfm. (FH) Thomas Kotulla zum Thema „Internationale Standardisierung und Differenzierung von Produktstrategien – Empirische Überprüfung eines theoretischen Modells“ und Herr Dipl.-Kfm. Ruben Dost, MBA zum Thema „Produktionsverlagerungen nach China – Eine neoinstitutionalistische Betrachtung“, während Herr Dipl.-Betrw. (FH) Tobias Dauth über „Die Internationalisierung von Top Management Teams“ referierte.
Die Bamberger Kollegen gestalteten auch das Rahmenprogramm des Kolloquiums sehr attraktiv. So konnten die Teilnehmer beispielsweise bei einer Stadtbesichtigung und beim Besuch eines urigen Bierkellers mehr über die Stadt Bamberg und die Region Franken erfahren.
Das detaillierte Programm des diesjährigen Doktoranden- und Forschungsseminars, welches in Bamberg statt fand, können Sie hier downloaden.
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2. August 2010
Die 66 Studierenden des aktuellen MEB-Jahrgangs haben ihre Company Consultancy Projects erfolgreich abgeschlossen. In insgesamt 16 Gruppen konnten die Teilnehmer des „German Track“ und des „English Track“ an realen betriebswirtschaftlichen Problemstellungen arbeiten und dabei ihr Managementwissen direkt in der Praxis anwenden.
Neben einigen Start-up-Unternehmen waren auch in diesem Semester wieder viele Großkonzerne wie Bertelsmann, Deutsche Post DHL oder Vodafone als Projektpartner vertreten. Benjamin Schmid, Category Marketing Manager bei Novartis Consumer Health in München hat zum ersten Mal ein vierwöchiges Beratungsprojekt vergeben: „Zu Beginn war ich neugierig und wollte prüfen, ob die Teammitglieder der anspruchsvollen und komplexen Aufgabe gewachsen sind. Heute bin ich absolut überzeugt und kann dies bestätigen – die Gruppe hat einen exzellenten Job gemacht.“ Professor Stefan Schmid, akademischer Leiter des MEB-Programms in Berlin, freut sich über das positive Feedback: „Viele Unternehmen schätzen die praxisnahe Ausbildung unserer Studierenden und arbeiten daher regelmäßig mit uns im Rahmen der Company Consultancy Projects zusammen.“
Auch nach dem Ende der Company Consultancy Projects bleiben viele Projektpartner mit den Studierenden in Kontakt. Manche Teammitglieder erhalten sogar noch während der Projektphase ein Angebot für ein anschließendes Praktikum oder einen Direkteinstieg im Unternehmen.
Weitere Informationen zu den Company Consultancy Projects finden sie hier. Darüber hinaus steht Herr Dipl.-Betrw. (FH) Tobias Dauth vom Lehrstuhl für Internationales Management und Strategisches Management gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Kontakt:
Tobias Dauth
ESCP Europe
Campus Berlin
Lehrstuhl für Internationales Management und
Strategisches Management (Prof. Dr. Schmid)
Heubnerweg 6
14059 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 32007-165
Telefax: +49 (0) 30 32007-107
E-Mail: tobias.dauth@escpeurope.de
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2. Juni 2010
Vom 26. bis zum 29. Mai 2010 fand an der BI Norwegian School of Management in Oslo, Norwegen, die 18. Konferenz des „Consortium for International Marketing Research“ (CIMaR) statt. Im Rahmen der internationalen Konferenz wurden insgesamt 36 wissenschaftliche Beiträge zu Themen des Internationalen Marketings und Internationalen Managements präsentiert und diskutiert. Der Beitrag „International Standardization and Adaptation of Product Strategies – A New Approach to a 50-Year-Old Debate in International Marketing and Management“ von Prof. Dr. Stefan Schmid und Thomas Kotulla wurde dabei mit dem „CIMaR Best Paper Award“ ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises erfolgte am 29. Mai 2010 im Rahmen des Gala Dinners der Konferenz.
In ihrem prämierten Beitrag befassen sich die Autoren mit der Fragestellung, in welchen Situationen und zu welchem Grad international agierende Unternehmen ihre Produktstrategien länderübergreifend standardisieren bzw. differenzieren sollten, um möglichst erfolgreich zu sein. Dabei handelt es sich um eine Fragestellung, die bereits seit nahezu 50 Jahren intensiv in der Forschung zum Internationalen Marketing diskutiert wird und die in Zeiten der Europäisierung und Globalisierung zunehmend an Relevanz gewinnt. In ihrem bei der CIMaR-Konferenz präsentierten Beitrag analysieren Prof. Dr. Stefan Schmid und Thomas Kotulla die relevante Forschung der letzten 50 Jahre, zeigen deren Stärken und Schwächen auf und entwickeln ein neuartiges theoretisches Modell, auf dessen Basis situationsspezifische Handlungsempfehlungen zur Gewinnmaximierung internationaler Unternehmen abgeleitet werden können. So sollten internationale Unternehmen ihre Produktstrategien vor allem dann über Ländergrenzen hinweg standardisieren, wenn die länderübergreifende Nachfrage homogen ist, ein hohes Potenzial für länderübergreifende Skaleneffekte existiert, die Kosten einer Produktmodifikation hoch sind und die ausländischen Konsumenten sehr empfindlich auf Preisveränderungen reagieren. Zudem thematisieren die Autoren die hohe Bedeutung einer realistischen Managerwahrnehmung sowie einer adäquaten Strategieimplementierung. Besonders beeindruckt zeigte sich die CIMaR-Jury von der methodischen Genauigkeit, der theoretischen Fundierung sowie der praktischen Relevanz des Beitrags. Das Forschungsprojekt steht auch in Zusammenhang mit dem Dissertationsvorhaben von Thomas Kotulla, welches bereits im Jahr 2009 bei der 10. Vaasa Conference on International Business in Vaasa, Finnland, mit einem „Best Paper Award“ ausgezeichnet wurde.
Das Consortium for International Marketing Research (CIMaR) wurde Anfang der 1990er Jahre durch Prof. S. Tamer Cavusgil und Prof. Catherine N. Axinn, führende Forscher im Bereich des Internationalen Marketings, ins Leben gerufen. Die jährlich stattfindende Konferenz des CIMaR ist im Bereich des Internationalen Marketings eine der bedeutendsten Konferenzen weltweit. Weitere Informationen zum CIMaR finden Sie unter http://global.broad.msu.edu/cimar.
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31. Mai 2010
Mit der VHB-Jahrestagung 2010 in Bremen ist die zweijährige Amtszeit von Professor Schmid als dem Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Kommission Internationales Management im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) zu Ende gegangen. Zuvor hatte sich Professor Schmid bereits von 2006-2008 als Nachwuchsbeauftragter sowie als Stellvertretender Kommissionsvorsitzender für das Fach Internationales Management und den VHB engagiert. Höhepunkte der Kommissionsarbeit waren die beiden an der ESCP Europe in Berlin veranstalteten Kommissionstagungen, die im Februar 2009 und Februar 2010 stattfanden und große Resonanz fanden.
Neuer Kommissionsvorsitzender im Bereich Internationales Management ist Professor Joachim Zentes von der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.
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14. Mai 2010
Das EPRG-Konzept Howard V. Perlmutters gilt als eines der bekanntesten Konzepte im Internationalen Management. In seiner im Mai 2010 erschienenen Dissertationsschrift analysiert Herr Mario Machulik bislang kaum beachtete Aspekte, wie etwa die zeitliche Entwicklung des EPRG-Konzepts oder dessen zugrundeliegende Methodik. Im darauf aufbauenden empirischen Teil der Dissertationsschrift werden die Zusammenhänge zwischen Ausprägungen des EPRG-Profils und darauf einwirkende Einflussfaktoren sowie die Einstellungen des Managements in internationalen Unternehmungen untersucht.
Herr Machulik, der am Lehrstuhl für Internationales Management und Strategisches Management promovierte, leistet mit seiner Aufarbeitung, Analyse sowie empirischen Überprüfung des EPRG-Konzepts einen wichtigen Beitrag zu den Forschungsgebieten des Lehrstuhls sowie zu einer zentralen Thematik im Internationalen Management.
Die Dissertationsschrift ist im Verlag Dr. Kovač erschienen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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21. April 2010
Am 15. und 16. April fand das gemeinsame sowie traditionelle Doktoranden- und Forschungsseminar des Lehrstuhls für Internationales Management und Strategisches Management der ESCP Europe (Prof. Dr. Stefan Schmid) und des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Organisation, Personal und Unternehmensführung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Prof. Dr. Michael-Jörg Oesterle) statt. Hierfür waren die Doktoranden des Lehrstuhls von Herrn Professor Schmid zu Gast in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt und präsentierten gemeinsam mit den Doktoranden des Lehrstuhls von Herrn Professor Oesterle ihre aktuellen Dissertationsprojekte. Seitens des Lehrstuhls für Internationales Management und Strategisches Management wurden dabei Forschungsprojekte zum Thema „Board Internationalization“ und „Internationalisierung in Emergent Markets“ vorgestellt.
Das detaillierte Programm des diesjährigen Doktoranden- und Forschungsseminars können Sie hier downloaden.
Im Rahmen des Seminars wurde allen Teilnehmern die Gelegenheit geboten, die bisherigen Erkenntnisse ihrer Dissertationsprojekte zu diskutieren sowie sich neue Anregungen für die weiteren Forschungsvorhaben einzuholen. Entsprechend war das zweitägige Zusammentreffen für alle Beteiligten ein voller Erfolg.
Eine weitere wichtige Möglichkeit zur Diskussion der Dissertationsprojekte stellen darüber hinaus die internen Doktorandenkolloquien des Promotionsstudium an der ESCP Europe dar, welche die Doktoranden regelmäßig besuchen, um ihre Forschungsprojekte Kollegen und Professoren zu präsentieren.
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8. April 2010
Am 26. März 2010 verabschiedete die Wirtschaftshochschule ESCP Europe 260 Absolventen aus rund 40 Nationen des Master-Studiengangs in European Business. Prof. Dr. Stefan Schmid, akademischer Leiter des Master in European Business-Programms, hielt die Abschlussrede in Paris. Er betonte in seinen Ausführungen die Bedeutung Europas im globalen Wettbewerb und hob in diesem Zusammenhang hervor, dass rund 25 Prozent der Absolventen aus einem Land außerhalb der Europäischen Union stammen. „Dies ist ein Ergebnis unserer erfolgreichen Kooperation mit unseren Partneruniversitäten in Mexiko und Indien. Es unterstreicht unsere europäische Identität als Business School und unser Bestreben, uns global weiter zu öffnen“, sagte Prof. Dr. Schmid während der Feierlichkeiten.
Die Weiterentwicklung des „Master in European Business-Programms“ wird sich auch in der Zukunft konsequent an den Anforderungen der europäischen und internationalen Unternehmen orientieren. „Wir werden das Programm qualitativ weiter entwickeln. Unser Bestreben ist es, weitere Kooperationen beispielsweise in Nordamerika aufzubauen“, so Schmid abschließend.
Das Master in European Business-Programm richtet sich vor allem an Absolventen nicht-wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge. Es wird in zwei Ländern, in der Regel in zwei Sprachen absolviert und integriert drei Praxisprojekte. Das Programm beinhaltet ein dreimonatiges Praktikum sowie konkrete Beratungsprojekte, in deren Rahmen reale, von Unternehmen gestellte Managementaufgaben bearbeitet werden. Als Studienorte stehen neben Berlin auch Paris, London, Madrid oder Turin sowie Partneruniversitäten in Bangkok, Monterrey und Neu Delhi zur Auswahl.
Bewerbungsschluss für das MEB-Programm 2010/2011 ist der 28. Mai 2010.
Weitere Informationen: www.escpeurope.de/meb
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12. März 2010
Forschungsprojekt in Kooperation mit Roland Berger Strategy Consultants gestartet
Automobilhersteller und -zulieferer sehen sich mit intensivem globalen Wettbewerb konfrontiert. Die optimale Gestaltung der internationalen Wertschöpfungskette ist deshalb ein entscheidender Erfolgsfaktor. Zentrale Hebel zur Gestaltung der grenzüberschreitenden Wertschöpfung eines Unternehmens sind deren geographische Verteilung und die Koordination der verschiedenen Aktivitäten. Während Hersteller und Zulieferer ihre internationalen Aktivitäten in den letzten Jahren kontinuierlich ausdehnten, wurde die Koordination dieser Aktivitäten nicht ausreichend berücksichtigt. Manager aus der Automobilindustrie haben deshalb wiederholt auf Handlungsbedarf hinsichtlich einer effektiven und effizienten Koordination der internationalen Wertschöpfungsaktivitäten hingewiesen. Der Lehrstuhl für Internationales Management und Strategisches Management von Herrn Professor Schmid und Roland Berger Strategy Consultants untersuchen deshalb in einer quantitativen Fragebogenstudie, wie geographisch unterschiedlich verteilte Wertschöpfungsaktivitäten effektiv und effizient koordiniert werden können.
Ziel der gemeinsamen Studie ist es, Handlungsempfehlungen für die effektive und effiziente Koordination der Entwicklungs-, Produktions- und Marketingaktivitäten von Unternehmen der Automobilindustrie zu erarbeiten. Auf der Basis branchenweiter Best Practices werden nicht nur Koordinationsmechanismen identifiziert, die für die jeweiligen Funktionen besonders gut geeignet sind, sondern auch die geographische Verteilung der Aktivitäten berücksichtigt. Es wird insbesondere ermittelt, wie die zur Koordination eingesetzten Mechanismen an die zunehmende Globalisierung der Aktivitäten angepasst werden müssen. Außerdem werden weitere Einflussfaktoren hinsichtlich der Wahl optimaler Koordinationsmechanismen, wie beispielsweise die Wettbewerbsstrategie des Unternehmens, untersucht. Die Erkenntnisse der Studie sollen Automobilhersteller und -zulieferer zu einer optimierten Koordination ihrer internationalen Wertschöpfungsaktivitäten und damit zur Lösung eines aktuellen Managementproblems verhelfen.
Das Forschungsprojekt des Lehrstuhls baut auf einem früheren Projekt auf, welches in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung durchgeführt wurde und in welchem bereits exemplarische Lösungsvorschlage zur Konfiguration und Koordination internationaler Wertschöpfungsaktivitäten in der Automobilindustrie entwickelt wurden. Weitere Informationen zum vorangegangenen Projekt finden Sie hier.
Die theoretisch-konzeptionellen Grundlagen beider Projekte werden in der folgenden Publikation erläutert:
Schmid, Stefan/Grosche, Philipp (2009): Konfiguration und Koordination von Wertschöpfungsaktivitäten in internationalen Unternehmen – Ein kritischer Beitrag zum State-of-the Art, Working Paper Nr. 48, ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin, 2009, 84 Seiten.
Ein Exemplar der Publikation können Sie gerne bei Frau Renate Ramlau anfordern.
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2. März 2010
Soeben hat das zweite Semester des Master in European Business (MEB) begonnen. Erstmals startet dabei neben dem German Track des MEB-Programmes auch ein kompletter Studiengang in englischer Sprache. „Wir freuen uns sehr, mit dem English Track die Internationalisierung des Berliner Campus weiter voranbringen zu können“, sagt Professor Schmid, Academic Dean des MEB-Programmes.
Insgesamt dürfen wir einen Jahrgang mit 67 Studierenden willkommen heißen, dessen Zusammensetzung aufgrund der Studentenschaft des English Tracks eine noch größere Internationalität erfahren hat: Studierende aus mehr als 20 verschiedenen Nationalitäten absolvieren ihr zweites Semester im postgradualen Aufbaustudium, um durch die Lehrveranstaltungen, vielfältige internationale Erfahrungen und eine hohe Praxisorientierung optimal auf die Herausforderungen des Managements international tätiger Unternehmen vorbereitet zu werden.
Das MEB-Programm ist als nicht-konsekutives Masterstudium konzipiert. Dementsprechend haben die Studierenden verschiedenste Fachhintergründe. So können wir neben Volkswirten etwa Sozial-, Sprach- und Literaturwissenschaftler, Ingenieure sowie Juristen begrüßen. Des Weiteren sind Studienfächer wie Physik, Pharmazie, Ethnologie und Theaterwissenschaft vertreten.
Wir wünschen allen Studierenden ein erfolgreiches neues Semester und viel Freude am Berliner Campus.
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1. März 2010
Corporate Governance hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Thema innerhalb der Betriebswirtschafts- und Managementlehre im Allgemeinen – und dabei speziell im Bereich des Internationalen Managements – entwickelt. So sind insbesondere für internationale Unternehmen Fragen der ordnungsgemäßen Führung und Kontrolle mehr denn je aktuell. Um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen, veranstaltete die Wissenschaftliche Kommission Internationales Management im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) am 19. und 20. Februar 2010 ihre diesjährige Kommissionstagung zum Rahmenthema „Internationalisierung und Corporate Governance“. Ziel der erneut vom derzeitigen Kommissionsvorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Stefan Schmid, an der ESCP Europe in Berlin ausgerichteten Tagung war es, Wissenschaftler auf dem Gebiet des Internationalen Managements zusammenzuführen sowie aktuelle Forschungsergebnisse auszutauschen und weiterzuentwickeln. Auf der Tagung, an der mehr als 70 Wissenschaftler teilnahmen, wurden im Rahmen von teilweise parallel stattfindenden Competitive Sessions und Workshop Sessions etwa 20 Vorträge präsentiert und diskutiert. Darüber hinaus wurde durch je einen Gastvortrag von Dr. Angelo Mößlang, Executive Vice President und CFO bei Fresenius Medical Care Bad Homburg, sowie von Stéphane Rambaud-Measson, President Passengers bei Bombardier Transportation Berlin, die hohe Bedeutung des Dialogs zwischen Forschung und Praxis unterstrichen. Die beiden Unternehmen, Fresenius Medical Care und Bombardier Transportation, engagierten sich zudem als Hauptsponsoren der Veranstaltung.
Bereits am Donnerstag, den 18. Februar 2010, war der Tagung ein „Project and Paper Development Workshop“ für Nachwuchswissenschaftler aus dem Fachgebiet des Internationalen Managements vorausgegangen, der vom derzeitigen Nachwuchsbeauftragten der Kommission, Herrn Prof. Dr. Jan H. Fisch, Universität Augsburg, ausgerichtet wurde. Beim anschließenden Get-Together im Restaurant Oxymoron in den Hackeschen Höfen hatten die angereisten Tagungsteilnehmer dann die Möglichkeit, sich in informeller Runde auf die Tagung einzustimmen. Einen besonderen Programmpunkt der Tagung stellte am Freitagabend der gemeinsame Besuch des Restaurants Gendarmerie in der Nähe des Gendarmenmarktes dar, bei dem die Diskussionen zu den während des Tages gehaltenen Vorträgen fortgeführt werden konnten. Den Ausklang der Tagung bildete am Samstag das gemeinsame Mittagessen der Tagungsteilnehmer im Festsaal der Hochschule.
Ende Mai wird Prof. Dr. Stefan Schmid den Vorsitz der Wissenschaftlichen Kommission Internationales Management an seinen Nachfolger, Herrn Prof. Dr. Joachim Zentes, Universität des Saarlandes, übergeben. An der Universität des Saarlandes wird auch die nächste, im Februar 2011 stattfindende Kommissionstagung ausgerichtet werden. Detaillierte Informationen zur Wissenschaftlichen Kommission Internationales Management erhalten Sie hier oder unter organisation@vhb-im.org.
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26. Februar 2010
Seit dem Wintersemester 2009/2010 wird den MEB-Studierenden am Berliner Campus der ESCP Europe das Seminar „Visualisierungstechniken aus der Consulting-Praxis“ angeboten. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Company Consultancy Projects lernen die Studierenden dabei elementare Gestaltungs- und Präsentationstechniken aus der Unternehmensberatungspraxis kennen. Wie kann ich komplexe Sachverhalte klar strukturieren und einfach kommunizieren? Welche Grundregeln müssen beim Aufbau von Präsentationen berücksichtigt werden? Die Antworten auf diese und weitere Fragen werden während des Seminars durch zahlreiche Praxisbeispiele erarbeitet.
„Wir wissen, wie wichtig die professionelle Kommunikation mit Hilfe moderner Medien ist“, sagt Dipl.-Betrw. (FH) Tobias Dauth, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationales Management und Strategisches Management von Professor Stefan Schmid, der das Seminar durchführt. Der Lehrstuhl will die Studierenden mit dem neuen Angebot optimal auf die Company Consultancy Projects und den Einstieg in das Berufsleben vorbereiten. „Unsere neue Schulung ist damit ein weiterer Baustein im Ausbildungskonzept des MEB-Programms“, so Professor Schmid.
Hintergrundinformationen zu den Company Consultancy Projects:
Die Company Consultancy Projects sind ein zentraler Bestandteil des MEB-Programms. Die Studierenden nehmen dabei die Rolle von Unternehmensberatern ein und arbeiten vier Wochen lang „full-time“ an der Lösung einer realen betriebswirtschaftlichen Problemstellung. Weitere Informationen zu den Company Consultancy Projects erhalten Sie hier.
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24. Februar 2010
Grenzüberschreitend tätige Unternehmen weisen Tochtergesellschaften auf, denen im Unternehmensverbund oftmals unterschiedliche Rollen zukommen. In ihrer soeben erschienenen Dissertationsschrift "Perception Gaps between Headquarters and Subsidiary Managers: Differing Perspectives on Subsidiary Roles and their Implications" untersucht Andrea Daniel Wahrnehmungsunterschiede der Führungskräfte von Mutter- und Tochtergesellschaften hinsichtlich Tochtergesellschaftsrollen. Dabei analysiert Frau Daniel nicht nur Einflussfaktoren möglicher Wahrnehmungsunterschiede, sondern erarbeitet darüber hinaus Implikationen für das Management. Besonders geht es darum, wie Wahrnehmungsunterschiede zu Konflikten führen und wie sich diese handhaben lassen.
Durch die Arbeit von Frau Daniel wurde ein weiterer wichtiger Beitrag zum Forschungsfeld "Tochtergesellschaften in internationalen Unternehmen" des Lehrstuhls geleistet.
Die Arbeit ist in der „mir-Edition“ des Gabler Verlags veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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15. Februar 2010
Am 19. und 20. Februar 2010 findet auf dem Berliner Campus der ESCP Europe die Jahrestagung 2010 der Wissenschaftlichen Kommission Internationales Management im VHB statt. An der Tagung, die vom derzeitigen Kommissionsvorsitzenden, Prof. Dr. Stefan Schmid, ausgerichtet wird, werden etwa 70 im Internationalen Management aktive Wissenschaftler und Praktiker teilnehmen.
Seit heute finden Sie online das Tagungsprogramm, dem Sie detaillierte Informationen zu den insgesamt 19 Vorträgen und Präsentationen aus dem Fachgebiet des Internationalen Managements entnehmen können. Ferner steht Ihnen ab sofort auch die Teilnehmerliste für die Kommissionstagung online zur Verfügung. Weitere interessante Informationen rund um die Tagung erhalten Sie hier oder unter organisation@vhb-im.org.
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18. Januar 2010
Die Verlagerung von Dienstleistungen in ausländische Märkte spielt für viele Unternehmen eine wichtige Rolle. Matthias Daub untersucht in seiner soeben erschienenen Dissertationsschrift "Coordination of Service Offshoring Subsidiaries in Multinational Corporations" die Frage, wie Unternehmen ihre Tochtergesellschaften im Ausland koordinieren sollten, um beim Service Offshoring erfolgreich zu sein.
Herr Daub, der am Lehrstuhl für Internationales Management und Strategisches Management promovierte, leistet mit seiner Arbeit einen Beitrag zum Forschungsfeld "Tochtergesellschaften in internationalen Unternehmen".
Das Buch ist in der mir-Edition des Gabler Verlags erschienen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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