
Wer sich im internationalen Management durchsetzen will, muss mit aktuellen Kenntnissen aus Betriebswirtschaftslehre und Management vertraut sein. Theoretisches Wissen allein reicht jedoch nicht aus – erst die Verknüpfung mit der Praxis macht aus diesem Wissen anwendbare Erfahrung. Daher spielt die Verbindung aus theoretisch fundierten Lehrinhalten und ihrer Umsetzung in der unternehmerischen Praxis eine entscheidende Rolle an der ESCP Europe. Ein dritter Schwerpunkt liegt auf der Förderung der interkulturellen Kompetenz der Teilnehmer, ihrer sprachlichen Vielseitigkeit sowie ihrer Teamfähigkeit. Denn erst das Zusammenspiel aus nutzbarem Wissen und interkulturellem Verstehen lässt internationale Managementkompetenz entstehen.

Es ist nicht einfach, ein Studium in drei unterschiedlichen Sprachen zu absolvieren. Stellt man sich aber der Herausforderung, ist man anschließend deutlich besser darauf vorbereitet, im internationalen Geschäftsleben erfolgreich zu agieren. Internationale Wirtschaftsbeziehungen erfordern immer Kontakte zwischen Menschen. Je besser man die Perspektiven eines Gegenübers versteht, desto effektiver kann man mit ihm zusammenarbeiten. Die Kenntnis der Sprache ermöglicht dabei erst wirklichen Zugang, denn sie hilft nicht nur bei der Kommunikation, sondern sie eröffnet ein tieferes Verständnis für eine andere Kultur.
Durch die intensive Auseinandersetzung mit drei Länderkulturen lernen die Studierenden im ESCP Europe Master in Management, was es heißt, sich auf andere kulturelle Zusammenhänge einzustellen. Sie erwerben damit eine Fähigkeit, die sie in ihrem späteren Berufsleben immer wieder anwenden können. Damit dies auch im Kontext der beruflichen Praxis geschieht, sind Praktika in den drei Ländern Pflichtbestandteile des Programms. Allein dank dieser Module können die Studierenden zum Zeitpunkt ihres Abschlusses bereits auf mindestens neun Monate internationaler Praxiserfahrung verweisen.

Der ESCP Europe Master in Management richtet sich an Studierende aus aller Welt, die sich neben hervorragenden akademischen Fähigkeiten durch eine hohe soziale Kompetenz und interkulturelle Neugier auszeichnen. Die Bewerber müssen ein dreijähriges Bachelorstudium mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt abgeschlossen haben (mind. 180 ECTS Credits). Zu Beginn des Studiums setzt die Hochschule zudem ausreichende Kenntnisse in den Sprachen des ersten Landes voraus. Dies stellt nicht nur sicher, dass die Teilnehmer von Anfang an aktiv am Programm teilnehmen, sondern auch, dass sie sich untereinander austauschen können. Im Durchschnitt stammen die Studierenden des Programms aus über 15 Ländern.
Die ESCP Europe ist die einzige Wirtschaftshochschule in Europa, die ihre transnationalen Studiengänge in fünf Metropolen anbietet. In Paris, London, Berlin, Madrid und Turin ist die Hochschule jeweils mit eigenen Standorten vertreten. Seit fast 200 Jahren verfolgt sie dabei den Anspruch, Führungskräfte auszubilden, die sich international erfolgreich im Markt bewegen und den Herausforderungen ihrer Zeit kreativ und souverän begegnen. In kleinen multinational zusammengesetzten Teams durchlaufen die Studierenden Programme, die sich durch hohen akademischen Anspruch, einen intensiven Praxisbezug und reichhaltige interkulturelle Erfahrungen auszeichnen.