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Differenzierte Ermittlung von Restwerten in der Unternehmensbewertung
Zukunftsorientierte Bewertungsverfahren, wie z. B. die Discounted-Cashflow-Methode, gelten heute als Standard der Unternehmensbewertung in Theorie und Praxis. Diese Verfahren sind jedoch untrennbar mit der Problematik verbunden, einen Restwert für die Zeit nach Ablauf der Detailplanungsphase zu ermitteln. Vor diesem Hintergrund zeigt der vorliegende Beitrag auf, wie das Bewertungsergebnis durch unterschiedliche Alternativen der Restwertermittlung beeinflusst wird.
Der Restwert wird bei Unternehmensbewertungen nach der Discounted-Cashflow-Methode (DCF-Methode) üblicherweise mithilfe des Gordon-Wachstumsmodells ermittelt. Dieses Modell setzt eine Reihe von pauschalen Annahmen voraus, die in der Realität nicht immer erfüllt sind. Aufgrund der hohen wertmäßigen Bedeutung des Restwerts für den Unternehmenswert kann dies zu erheblichen Fehlern bei der Bewertung führen. Vor diesem Hintergrund hat der vorliegende Beitrag das Ziel, die mit dem Gordon-Wachstumsmodell verbundenen Pauschalannahmen hinsichtlich Wachstum und Rentabilität in der Restwertphase darzustellen und aufzuzeigen, wie diese mithilfe alternativer Rechenverfahren durch differenziertere Modellannahmen ersetzt werden können. Anhand von Beispielrechnungen wird die Anwendung dieser Verfahren demonstriert, um anschließend die Auswirkung der unterschiedlichen Modellannahmen auf das Bewertungsergebnis zu diskutieren. Der Beitrag endet mit einer Schlussbetrachtung der behandelten Problematik und der aufgezeigten Lösungsalternativen.
Pape, Ulrich/ Kreyer, Felix: Differenzierte Ermittlung von Restwerten in der Unternehmensbewertung. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 38. Jg., 2009, S. 282-288.
Fallstudie zur differenzierten Ermittlung von Restwerten
Die Fallstudie verdeutlicht die Anwendung des Verfahrens der differenzierten Ermittlung von Restwerten anhand eines konkreten Bewertungsbeispiels. Die Auswirkungen unterschiedlicher Annahmen über die Restwertentwicklung auf den Unternehmenswert werden in dieser Fallstudie anschaulich dargestellt und einer ausführlichen Analyse unterzogen.
Pape, Ulrich/ Kreyer, Felix: Fallstudie zur differenzierten Ermittlung von Restwerten in der Unternehmensbewertung. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 38. Jg., 2009, S. 325-329.
Ermittlung von Restwerten – eine vergleichende Gegenüberstellung von Ausstiegs- und Fortführungswerten
Zukunftsorientierte Bewertungsverfahren erklären regelmäßig den größeren Teil des Unternehmenswerts durch den für die Zeit nach Ablauf der Detailplanungsperiode ermittelten Restwert. Angesichts dieser Bedeutung des Restwerts untersucht der vorliegende Beitrag verschiedene Alternativen der Restwertermittlung, wobei zwischen Ausstiegs- und Fortführungswerten differenziert wird. Praxisbezogene Zahlenbeispiele verdeutlichen darüber hinaus die finanziellen Konsequenzen der unterschiedlichen Bewertungsalternativen.
Bausch, Andreas/ Pape, Ulrich: Ermittlung von Restwerten – eine vergleichende Gegenüberstellung von Ausstiegs- und Fortführungswerten. In: Finanz Betrieb, 7. Jg. 2005, S. 474-484.
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