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Tuesday 12 May 2015

One size fits all? – Auftaktveranstaltung des neugegründeten Talent Management Instituts der ESCP Europe

Mehr als 100 Teilnehmer diskutierten die Zukunft der Arbeitswelt und des Talent Managements


Gibt es die HR-Abteilung in Zukunft noch? Wie stellt man sich auf für Arbeitswelten 4.0 und Digitalisierung? Werden Chefs künftig durch ihre Mitarbeiter gewählt und welche Anforderungen stellt die Generation Y an ihren Arbeitsplatz? Gelingt es endlich, weibliche Talente so zu fördern, dass sie auch in den Top-Positionen ankommen? Diese und ähnliche Fragen zu aktuellen Entwicklungen und Dauerbrennern im Bereich des Talent Managements beschäftigten am 5. Mai Unternehmensvertreter, Personalentwickler und Talent Management-Experten zusammen mit den mehr als 100 Teilnehmern der ESCP Europe Wirtschaftsimpulse.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) hatte die ESCP Europe und das neugegründete Talent Management Institut am Lehrstuhl für Personalmanagement und Interkulturelle Führung zur Podiumsdiskussion – „Talent Management – one size fits all?“ – eingeladen. Auf dem Podium vertreten waren: Sirka Laudon, Leiterin Personalentwicklung bei Axel Springer SE, Tilman Höffken, Marketing, Organisation & Presse bei der auticon GmbH, Marc Stoffel, CEO der Haufe-umantis AG, Nicole Gilbert, Partner der Promerit Management Consulting AG. Die Diskussion leitete Prof. Dr. Marion Festing, Rektorin, ESCP Europe Berlin.

Aufgrund des demografischen Wandels und Fachkräftemangels, aber auch aufgrund der Veränderungen in unserer Arbeitswelt gewinnt Talent Management weiterhin an strategischer Bedeutung, nicht nur unter Personalern, sondern mehr denn je auch bei Führungskräften, Unternehmensvertretern und -entscheidern. Doch wie gelingt es einem Unternehmen, im Wettbewerb um gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte die Besten zu gewinnen, zu entwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden? Gibt es den „one size fits all“-Ansatz, oder sind individuelle, spezifische Herangehensweisen zielführender? Und was können wir von den verschiedenen Talent Management-Beispielen lernen?

Arbeitswelten 4.0 fordern ein Umdenken in Unternehmen

Die Digitalisierung der Arbeitswelt, Aufbrechen starrer Projekt- und Organisationsstrukturen, Flexibilität und Agilität, vernetztes und standortunabhängiges Arbeiten in Teams: Die Herausforderungen, die mit den Arbeitswelten 4.0 verbunden sind, sind so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Talent Management und Personalentwicklung müssen vor diesem Hintergrund neu gedacht werden. Den Chef durch die Mitarbeiter wählen zu lassen, scheint dabei ein ebenso ambitioniertes Vorgehen wie beispielsweise die Integration von Autisten als IT-Berater in den ersten Arbeitsmarkt. Und doch gibt es inzwischen Beispiele und Unternehmen, die mit diesen Konzepten erfolgreich sind. Wiederum andere haben Human Resources und Talent Management zur Chefsache erklärt und fest als Managementthema im Unternehmen verankert oder gehen durch innovative Projekte neue Wege in der Entwicklung und Förderung ihrer Talente.

„Die Veränderungen in unserer Arbeitswelt machen ein Umdenken notwendig“, erklärt Prof. Dr. Marion Festing, akademische Leiterin des Talent Management Instituts. „Jedes Unternehmen muss individuell über die Definition von Talent und die Key Issues im Talent Management entscheiden, Vielfalt erkennen und moderne Antworten finden.“

Die Highlights und Aussagen der Diskussion finden Sie in folgender Infografik:

http://www.escpeurope.de/files/ESCP_Europe_TalentManagement_Grafik_web.jpg (407 KB)

In hoher Auflösung: http://www.escpeurope.de/files/ESCP_Europe_TalentManagement_Grafik.jpg (3.610 KB)

Teilnehmerstimmen

Nora Heer, Co-Founder und Geschäftsführerin von Loopline Systems
„Talent Management ist längst ein Führungsthema geworden, das im "War of Talent" neue organisationsübergreifende Ansätze erfordert. Genau das hat die Veranstaltung in einem breiten Spektrum an praktischen Lösungsansätzen aufgezeigt.“

Dana Nouzovska, Leiterin Personalentwicklung und Recruiting (ALBA Group)
„Es war spannend, die eigenen Erfahrungen und Herausforderungen mit Vertretern aus anderen Unternehmen ganz konkret zu diskutieren und abzugleichen.“

Dr. Nico Rose, Senior Director Corporate Management Development (Bertelsmann SE)
„Die Podiumsdiskussion hat mir gut gefallen, weil es den Teilnehmern gelang, auch etwas abseitige Aspekte des Talent Managements, z.B. die Rekrutierung von Menschen aus dem Autismus-Spektrum, anschaulich und praxisnah zu schildern. Außerdem war der Abend eine tolle Gelegenheit zum Networking.“

 
Talent Management Institut ESCP Europe Berlin

Das vor kurzem gegründete Talent Management Institut der ESCP Europe Berlin setzt sich mit zentralen Fragestellungen der Mitarbeitergewinnung und -bindung auseinander. Im Wettbewerb um Talente, den sogenannten High Potentials, bietet es Unternehmen eine Plattform für Wissenstransfer und Dialog bis hin zur Unterstützung bei der Implementierung innovativer Talent Management-Konzepte. Als Impulsgeber informiert das Institut regelmäßig über den neuesten Forschungsstand und bietet Workshops, Seminare und Konferenzen an, auch um den Austausch der Mitglieder und Unternehmen untereinander zu fördern. Unternehmen profitieren von jahrelanger Talent Management-Expertise in Praxis und Forschung. Zudem besteht auch die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Institut neue Konzepte zu entwickeln und zu testen.

Weitere Informationen zum Talent Management Institut finden Sie hier

 

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