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miércoles 19 abril 2017

Präsidentschaftswahlen in Frankreich: Europas Zukunft - Entscheidung am kommenden Sonntag?

Kommenden Sonntag, am 23. April 2017, findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt. Elf Kandidaten treten an. Die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen messen sich dann nochmals in einer Stichwahl zwei Wochen später, am 7. Mai.

Für das Schicksal der europäischen Union kann aber schon die erste Runde diesen Sonntag entscheidend sein. Prof. Dr. Andreas Kaplan, neuer Rektor der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin, sieht eine reelle Gefahr darin, dass beide Präsidentschaftsanwärter, die in die zweite Runde kommen könnten, aus der EU austreten wollen: „Sollte die rechtsextreme Marine Le Pen zusammen mit dem linksextremen Jean-Luc Melenchon in die nächste Runde einziehen, dann wird damit ein Austritt Frankreichs aus der EU sehr wahrscheinlich. Beide Kandidaten sind Europaskeptiker und bereit Europa den Rücken zu kehren. Wirtschaftlich würde dies für einige Tumulte sorgen.“

Laut aktueller Umfragen (vor den Osterfeiertagen) haben vier der elf Kandidaten reelle Chancen in die Stichwahlrunde zu kommen: Marine Le Pen und Emmanuel Macron stehen derzeit bei circa 22 Prozent (Tendenz fallend). Jean-Luc Melenchon bei 20 Prozent und Francois Fillon bei 19 Prozent (beide Tendenz steigend).

„Die Folgen eines 'gegen Europa' wären für Wissenschaft und Forschung frappierend“, sagt Andreas Kaplan und ergänzt: „Wissenschaft ohne länderübergreifende Zusammenarbeit spaltet in einzelne nationale Belange. Mit den gleichen Forschungsbudgets würde deutlich weniger erreicht werden und der Erkenntnisgewinn wäre spürbar entschleunigt. Wissenschaftliche Fortschritte, man denke zum Beispiel an technologische Neuerungen, dynamisieren aber die Wirtschaft. Damit hätten wir langfristig mehr Stillstand und weniger wirtschaftliche Entwicklung.“

 

Über die ESCP Europe

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