Share this page
| More

Friday 08 October 2010

Auslandsentsendung von Fach- und Führungskräften: Wieviel kulturelle Anpassung ist notwendig?

Kulturelle Anpassung und Entsendeerfolg gehen einher. Personalmanager versuchen Mitarbeiter gezielt danach auszuwählen, möglichst anpassungsfähig zu sein und aus dem Überangebot solche Trainings herauszufiltern, die möglichst gut auf die fremden Gepflogenheiten vorbereiten. Implizit schwingt hier die Annahme mit, dass ein Maximum an Anpassung auch zu größtmöglichem Erfolg führt. Doch ist das wirklich immer der Fall?

Dr. Martina Maletzky vom Lehrstuhl für Personalmanagement und Interkulturelle Führung der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin plädiert für eine differenzierte Betrachtung von Anpassung bei Auslandstätigkeiten. Sie betont in ihrem Vortrag die Wichtigkeit, den Kontext des Kulturkontaktes mit zu berücksichtigen, wenn es um die Frage geht, wie viel Anpassung erfolgversprechend ist. Implikationen für das internationale Personalmanagement werden anhand einer systematischen Kontextanalyse abgeleitet, die Einflussfaktoren auf mehreren Ebenen adressiert. Gesellschaftliche Konstellationen, wie etwa das Verhältnis zwischen Herkunfts- und Gastland können dabei eine ebenso wichtige Rolle spielen, wie etwa das Verhältnis zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft sowie unterschiedliche Auffassungen zu Geschlechterrollen an den Standorten.

Wo:           Fachmesse Zukunft Personal, Koelnmesse, Forum 3 (Halle 2.1) 
Wann:      14. Oktober 2010, 12 Uhr

Infos zur Messe

Falls Sie dieses Thema interessiert und Sie diesen Termin nicht wahrnehmen
können, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme unter holger.bueth@escpeurope.de oder Tel.: 030 / 32007-145 

<- Back to: News