Share this page
| More

Wednesday 28 January 2015

Europa hautnah: 800 Studierende der ESCP Europe versetzen sich in die Rolle europäischer Politiker

Für drei Tage lernten die Studierenden die Europäische Union aus unmittelbarer Nähe kennen.

Die Erstsemester des Studienganges „Master in Management“ der ESCP Europe  debattierten vom 19.-21. Januar 2015 im Europäischen Parlament in Straßburg über das Verhältnis zwischen Wachstum und Finanzregulierung in der Europäischen Union. Im Rahmen von Seminaren und Verhandlungssimulationen lernten die Studierenden den Arbeitsalltag im Europäischen Parlament kennen, die Zusammenarbeit von Abgeordneten, Lobbyisten, Nichtregierungsvertretern und Protestgruppen.

Die 800 Teilnehmer aus 44 Ländern bearbeiteten dieses Jahr mit dem Thema „Das Verhältnis zwischen Wachstum und Finanzregulierung“ einen der gegenwärtig besonders kontrovers diskutierten Politikbereiche auf europäischer Ebene.

Das „Start@Europe“-Seminar fand in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal im Europäischen Parlament in Straßburg statt. Kooperationspartner waren erneut die französischen Elitehochschulen École nationale d’administration (ENA), Paris 1 Sorbonne University und das Europäische Parlament.

Die Mission der Studierenden: Auf Grundlage einer realen Gesetzesvorlage konkrete Verhandlungsentwürfe und Änderungsanträge für eine Parlamentsdebatte zu erarbeiten. Zur Seite standen den Teilnehmern dabei ein Team aus Experten der ESCP Europe sowie des Veranstaltungspartners ENA (Ecole Nationale d’Administration) und des Europäischen Parlaments. Eine simulierte Plenarsitzung veranschaulichte den Studierenden die Machtstrukturen des europäischen Gesetzgebungsprozesses.

„Für angehende internationale Führungskräfte der Wirtschaft, ganz gleich welcher Herkunft, ist es wichtig, die EU zu verstehen, um effektive Akteure in der europäischen und der globalen Wirtschaft zu werden“, bekräftigte Frank Burnois, Dean der ESCP Europe. „Die Start@Europe-Teilnehmer werden selbst Teil des europäischen Entscheidungsprozesses – eine einmalige Erfahrung, die in das praxisnahe Studienangebot des Master in Management eingebettet ist.“

Das Expertenteam

Dr. Frank Burnois, Dean der ESCP Europe und Nathalie Loiseau, Direktorin der ENA begrüßten die Studenten in Straßburg und leiteten das 40-köpfige Expertenteam, das sich aus Vertretern der Wirtschaft, der Politik und der Hochschule zusammensetzte. Sie standen den Studenten beim Erstellen ihrer Konzepte, Texte und Verhandlungsstrategien mit Rat und Tat zur Seite.Teil des Expertenteams waren:

  • Rainer Wieland, Vize-Präsident des Europäischen Parlaments
  • Nicole Fontaine, ehemalige Präsidentin des Europäischen Parlaments, 1999-2002
  • Marcel Fratzcher, Präsident des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW)
  • Pierre Fleuriot, Chief Executive Officer der Credit Suisse in Frankreich
  • Thérèse Lepoutre-Dumoulin, Direktorin der Direktion Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik im Europäischen Parlament
  • Véronique Charlety, Leiterin „European Governance“ an der ENA
  • Dr. Dehmej Salim, Wissenschaflter an der Universität von Paris 1 Panthéon Sorbonne, Mitglied von Labex Refi
  • Dr. Olivier Delbard, Professor für Wirtschaft, Recht und Sozialwissenschaften, ESCP Europe
  • Joachim Bitterlich, ESCP Europe Professor, ehemaliger Botschafter und Berater von Kanzler Helmut Kohl
  • Dr. Didier Marteau, Professor für Wirtschaft, ESCP Europe, Leiter von F&E: “Financial, Commodity and Weather Risk Management” bei Aon France
  • Odile Quintin, Mitglied des “Scientific College ESCP Europe’s i7 Institute for Innovation and Competetiveness”, ehemalige Generaldirektorin für Kultur und Bildung
  • weitere Mitglieder der Fakultät der ESCP Europe

 
Weiterführende Informationen:

- Impressionen und Highlights des Start@Europe-Programms haben wir als Storify unter diesem Link für Sie zusammengestellt: http://escpeuro.pe/1JgHskP

- Darüber hinaus finden Sie Erfahrungsberichte und Kommentare der Teilnehmer des Start@Europe-Programms direkt auf Twitter unter dem Hashtag: #StartAtEurope

 

Pressekontakt:
Claudia Rudisch

<- Back to: News