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Tuesday 27 April 2010

Konfiguration und Koordination von Wertschöpfungsaktivitäten in der Automobilindustrie

Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Internationales Management und Strategisches Management in Kooperation mit Roland Berger Strategy Consultants gestartet
 
Automobilhersteller und -zulieferer sehen sich mit intensivem globalen Wettbewerb konfrontiert. Die optimale Gestaltung der internationalen Wertschöpfungskette ist deshalb ein entscheidender Erfolgsfaktor. Zentrale Hebel zur Gestaltung der grenzüberschreitenden Wertschöpfung eines Unternehmens sind deren geographische Verteilung und die Koordination der verschiedenen Aktivitäten. Während Hersteller und Zulieferer ihre internationalen Aktivitäten in den letzten Jahren kontinuierlich ausdehnten, wurde die Koordination dieser Aktivitäten nicht ausreichend berücksichtigt. Manager aus der Automobilindustrie haben deshalb wiederholt auf Handlungsbedarf hinsichtlich einer effektiven und effizienten Koordination der internationalen Wertschöpfungsaktivitäten hingewiesen. Der Lehrstuhl für Internationales Management und Strategisches Management von Herrn Professor Schmid und Roland Berger Strategy Consultants untersuchen deshalb in einer quantitativen Fragebogenstudie, wie geographisch unterschiedlich verteilte Wertschöpfungsaktivitäten effektiv und effizient koordiniert werden können.
 
Ziel der gemeinsamen Studie ist es, Handlungsempfehlungen für die effektive und effiziente Koordination der Entwicklungs-, Produktions- und Marketingaktivitäten von Unternehmen der Automobilindustrie zu erarbeiten. Auf der Basis branchenweiter Best Practices werden nicht nur Koordinationsmechanismen identifiziert, die für die jeweiligen Funktionen besonders gut geeignet sind, sondern auch die geographische Verteilung der Aktivitäten berücksichtigt. Es wird insbesondere ermittelt, wie die zur Koordination eingesetzten Mechanismen an die zunehmende Globalisierung der Aktivitäten angepasst werden müssen. Außerdem werden weitere Einflussfaktoren hinsichtlich der Wahl optimaler Koordinationsmechanismen, wie beispielsweise die Wettbewerbsstrategie des Unternehmens, untersucht. Die Erkenntnisse der Studie sollen Automobilhersteller und -zulieferer zu einer optimierten Koordination ihrer internationalen Wertschöpfungsaktivitäten und damit zur Lösung eines aktuellen Managementproblems verhelfen.
 
Das Forschungsprojekt des Lehrstuhls baut auf einem früheren Projekt auf, welches in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung durchgeführt wurde und in welchem bereits exemplarische Lösungsvorschlage zur Konfiguration und Koordination internationaler Wertschöpfungsaktivitäten in der Automobilindustrie entwickelt wurden. Weitere Informationen zum vorangegangenen Projekt finden Sie hier.
 
Die theoretisch-konzeptionellen Grundlagen beider Projekte werden in der folgenden Publikation erläutert:
 
Schmid, Stefan/Grosche, Philipp (2009): Konfiguration und Koordination von Wertschöpfungsaktivitäten in internationalen Unternehmen – Ein kritischer Beitrag zum State-of-the Art, Working Paper Nr. 48, ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin, 2009, 84 Seiten.
 
Ein Exemplar der Publikation können Sie gerne bei Frau Renate Ramlau anfordern.

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