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Thursday 24 September 2015

Studie der ESCP Europe belegt: Je intensiver die internationale Ausbildung, desto höher der Karriereerfolg und die berufliche Zufriedenheit

Studie der ESCP Europe belegt: Je intensiver die internationale Ausbildung, desto höher der Karriereerfolg und die berufliche Zufriedenheit

"Dies ist die erste Studie dieser Art in Europa", sagt Professor Marion Festing, Rektorin der ESCP Europe in Berlin, "umso mehr freue ich mich über die Ergebnisse: Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt." Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass eine international ausgerichtete Wirtschaftsausbildung zu höherem Karriereerfolg führt.

In ihrer Studie versuchten die Forscher einen direkten Link zwischen dem Grad der Internationalität in der Ausbildung und dem späteren beruflichen Erfolg der Absolventen herzustellen: Die Ergebnisse sind beachtlich. Bereits mit einem Durchschnittsalter von 33 Jahren haben mehr als ein Viertel der Befragten gehobene Management Positionen erreicht (13,2 Prozent) bzw. sind sogar auf dem Executive Level (12,4%) angelangt. (Hier die gesamte Meldung als pdf herunterladen)

"Die Ergebnisse bestätigen, dass wir mit unserer “Cultures4Business”-Initiative genau an den Bedürfnissen der heutigen Unternehmenswelt anknüpfen und unsere Studierenden optimal auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten. Wir verstärken damit nochmals die transnationale Management Ausbildung, Forschung und Entrepreneurship", so Festing.

Im Durchschnitt haben die Befragten 9 Jahre nach ihrem Abschluss bereits vier Jahre im Ausland verbracht und dabei in 2,5 Ländern gearbeitet. Die internationale Ausbildung hilft, berufliche Erfahrungen im Ausland sowie in multinationalen Unternehmen zu sammeln und letztlich sogar eine globale Identität zu entwickeln. 58,6 Prozent der Befragten arbeiten in multinationalen Unternehmen, im Schnitt arbeiten die Befragten zu einem hohen Anteil in multikulturellen Teams, welche in der Unternehmenswelt gegenwärtig stark an Bedeutung gewinnen.

"Immer mehr Unternehmen arbeiten international und brauchen Manager, die in internationalen Teams arbeiten können. Bisher hat es wenig Forschung dazu gegeben", so Festing. "Mit den Studienergebnissen können wir die Unternehmen jetzt noch besser unterstützen und unsere Absolventen optimal auf den beruflichen Einstieg vorbereiten. Dies gelte insbesondere auch für den deutschen Arbeitsmarkt. Denn in Deutschland gäbe es zwar eine große Zahl global agierender Unternehmen, jedoch keinen expliziten Ansatz für die berufliche Ausbildung: "Unternehmen in Deutschland -  ganz gleich ob multinational, KMU oder familiengeführt -  suchen händeringend Manager mit internationaler Erfahrung und einem globalen Mindset”.


Hintergrund zur Studie

Die Studie ist ein Gemeinschaftswerk von sechs Professoren und Forschern der ESCP Europe in Berlin und Paris. Sie basiert auf einer Befragung von 450 Alumni des „Master in Management“-Programms im Jahr 2014 Die Forscher haben dieses Masterprogramm gewählt, da es das am stärksten international ausgerichtete Programm der ESCP Europe ist. Durch Auswahl der Module, Studienorte, Sprachen und beruflichen Erfahrungen in verschiedenen Ländern können die Studierenden bei diesem Programm selbst den gewünschten Grad an Internationalität festlegen. Dies ermöglichte es den Forschern, detaillierte Aussagen über den Zusammenhang von Internationalität der Studienprogramme und Karriereerfolg zu sammeln, die deutlich über einen Vergleich von Gehalt und Position hinausgehen. Dies spiegelt sich auch in der zugrundeliegenden Definition von Karriereerfolg wider: Hier flossen auch subjektive Kriterien wie Zufriedenheit im Job und der Vergleich des eigenen Karriereerfolgs mit externen Referenzpersonen in die Befragung ein.


Hintergrund zu ESCP Europe’s “Cultures4Business” Initiative:

Die "Cultures4Business"-Initiative der ESCP Europe verbindet die steigenden Anforderungen der Unternehmen an ihre Mitarbeiter mit einer zeitgemäßen Managementausbildung. Die Studierenden sollen optimal auf die Bedürfnisse der globalen Geschäftswelt vorbereitet werden. Die älteste Business School der Welt wird dafür die multikulturellen Erfahrungen der Studierenden ausbauen und einen noch stärkeren Fokus auf eine maßgeschneiderte Ausbildung legen, mit Trainingsmodule wie Globalisierung, Diversifizierung, digitale Revolution und den stärkeren sozialen Einfluss von Unternehmen.

Pressekontakt:
Claudia Rudisch

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