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Die ‚Conference on Sustainable Innovation‘ fand bereits zum dritten Mal statt. Auftakt der Veranstaltung war im Allianzforum am Brandenburger Tor in Berlin.

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„Wie kann ich den Unterschied gestalten und einen Einfluss auf mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft nehmen?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz „Designing Tomorrow – ESCP Europe’s Conference for Sustainable Innovation”. Gastgeberin war am 9. und 10. Januar 2019 bereits zum dritten Mal die ESCP Europe Business School in Berlin. Studierende und Vertreter von NGOs und Unternehmen entwickelten gemeinsam Ansätze für eine nachhaltige Wirtschaftswelt.

Zwei Tage lang diskutierten Studierende des Studiengangs Master in Management der Wirtschaftshochschule ESCP Europe Berlin mit Verantwortlichen aus etablierten Unternehmen, Start-ups, Politik, Verwaltung und Nichtregierungsorganisationen über Nachhaltigkeit und Wirtschaft und entwickelten eigene Ideen für eine Welt, in der soziale, ökologische und wirtschaftliche Ziele in Einklang sind. Den Rahmen bildeten die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen. Die Konferenz ist Teil des obligatorischen Career-Development-Programms der ESCP Europe Berlin und wurde von Studierenden des Master-Studiengangs International Sustainability Management maßgeblich mitgestaltet.

„Niemand von Ihnen muss der nächste Mahatma Ghandi oder Nelson Mandela werden. Aber jeder hier hat mehr Einfluss, als er denkt – auf seine Umwelt, seine Familie, Freunde und Kommilitonen“, betonte Prof. Dr. Andreas Kaplan, Rektor der ESCP Europe Berlin, in seiner Eröffnungsrede. Forschungen hätten gezeigt, dass selbst sehr introvertierte Menschen einen direkten Einfluss auf rund 10.000 Menschen in ihrem Umfeld haben. Die große Mehrheit der ESCP-Europe-Studierenden würden sehr erfolgreiche Manager oder Gründer werden. Ihr Einfluss dürfte dementsprechend um ein Vielfaches größer sein.

Praxisnahe Ideen für eine nachhaltige Welt

Mit der Nachhaltigkeitskonferenz fördern Hochschule, Studierende und Wirtschaft einen interdisziplinären Austausch. In diesem Jahr lieferten 70 Experten Best-Practice-Beispiele aus der Wirtschaft, unter anderem vom Konsumgüterkonzern Procter & Gamble, von der Berliner Stadtreinigung, vom Textilhersteller Uniqlo sowie vom Technologiekonzern DNV GL Business Assurance oder dem Beratungshaus Accenture. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Lebensmittelverschwendung. Im Rahmen der Workshops engagierten sich unter anderem die Unternehmen und Organisationen United Against Waste, Querfeld und Biocompany.

„Wir wollen uns gemeinsam mit jungen Leuten den Herausforderungen der Zukunft stellen. Unsere Projektbeispiele haben der kommenden Generation von Managerinnen und Managern gezeigt, dass nachhaltig geprägte Innovationen möglich sind“, sagte Sven Edgren, Head of Digital Transformation bei DNV GL Business Assurance. „Innovation und Nachhaltigkeit müssen Hand in Hand gehen und sie finden hier und jetzt statt.“ Die teilnehmenden 300 internationalen Studierenden entwickelten in 20 Workshops Ideen und Projekte, von denen einige den Sprung in die Praxis schaffen können.

Wie befruchtend der Dialog und die gemeinschaftliche Arbeit während der Konferenz sind, zeigt das Beispiel von Andrea Bragagna: Der italienische Wirtschaftsstudent war im vergangenen Jahr Teilnehmer der Nachhaltigkeitskonferenz der ESCP Europe. Obwohl er „ohne große Erwartungen“ an einem Workshop teilgenommen hatte, reifte schon währenddessen eine Projektidee. Bei der diesjährigen Konferenz hat Bragagna nun einen eigenen Workshop zum Thema „Sustainability in Mass Events“ durchgeführt. Sein Ziel: Impulse für ein zirkuläres Abfallmanagementsystem während Großveranstaltungen zu entwickeln.

Neben dem Thema Abfallvermeidung beschäftigte die Studierenden auch die Verschwendung von Lebensmitteln, nachhaltige Finanzierungsmodelle, Smart Living oder die lebenswerte Gestaltung von Städten. Dabei zeigte sich deutlich: Nachhaltigkeit ist längst ein Querschnittsthema, das sich durch alle Wirtschaftsbereiche zieht. Die ESCP Europe lebt diese Philosophie, indem sie Nachhaltigkeit als einen festen Bestandteil in den Studiengang Master in Management integriert. Die ESCP Europe legt mit entsprechenden Lehrstühlen und Forschungszentren einen starken Schwerpunkt auf die Verbindung von Management und Nachhaltigkeit. Es werden zwei Masterprogramme, zahlreiche Wahlfächer und Spezialisierungsmöglichkeiten sowie Weiterbildungen für Manager angeboten.

Die Video-Mitschnitte der aktuellen Konferenz und die der Vorjahre gibt es hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLTIQ4F99uUjpIPwCt6NLMRhGLXZku2iJC

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